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Auch beim TV Calle wird das Thema Leistungsdiagnostik mit einbezogen um  den Aktuellen Leistungsstand der Athleten zu ermitteln. So nahm der Caller Sportler Martin Quitschorek am 29.November in der Uni Wuppertal an einer Ausdauerleistungsdiagnostik auf dem Laufband teil.

Den wirklich Interessanten Link zur Uni Wuppertal findet ihr hier.

Einige Auszüge aus dem Befund findet ihr unter den Fotos. 

Mit dem Atemgasparameter zu laufen war eine absolut neue Situation.

Nach jeder Belastungseinheit wurde der Laktatwert ermittelt.

Mit Modernster Technik wurde alles überwacht.



Die Ausdauerleistungsfähigkeit wurde auf dem Laufband mit dem Belastungsschema 7 / 2 / 5 diagnostiziert.Leistungsanalyse. Die ermittelte aerobe / anaerobe Schwelle liegt bei 13,97 km/h (3,88 m/s). In diesem Bereich des Stoffwechsels beträgt die Herzfrequenz 163 S/min. Der respiratorische Quotient befindet sich mit 1,13
ebenfalls im anaeroben Metabolismus.
Die maximale Sauerstoffaufnahme bei der Laufgeschwindigkeit von 15 km/h (VOml/min/kg Körpergewicht. Die Vo Belastungsdauer von 1:10 Minute in der Stufe und der Pause zur Laktatabnahme erst einen
Wert von 47,04 ml/min/kg Körpergewicht auf.
Die Belastung wurde bei der Stufengeschwindigkeit von 17 km/h nach 1:10 Minuten (Belastungsende) wegen der Laufkoordination (zu hohe Laufgeschwindigkeit) beendet. Nach einer aktiven Erholungsphase
von fünf Minuten bei einer Laufgeschwindigkeit von 7 km/h sank die Herzfrequenz um 68S/min auf 120 S/min. Der Abfall der Herzfrequenz spiegelt eine recht gute Erholungsfähigkeit des Herzkreislaufsystems (Herzfrequenzverhalten) wider.
Die Laktatelimination ist anhand des Nachbelastungslaktats von 5,12 mmol/l Laktat gegenüber der Blutlaktatkonzentration zum Belastungsende von 6,82 mmol/l ebenfalls über dem Durchschnitt.2Peak) beträgt 51,422Peak in der letzten Belastungsstufe (17 km/h) weist aufgrund der geringen2max) wäre ein eigenständiger Belastungstest geeigneter.

Zur systematischen Leistungssteigerung wird das Training in so genannte Trainingsbereiche strukturiert.
Hierbei sind die individuellen Zielsetzungen, die durch ein regelmäßiges Training erzielt werden sollen, elementar. Ein Trainingskonzept für den aeroben Stoffwechsel unterscheidet sich wesentlich
von Einheiten zur Verbesserung des anaeroben Stoffwechsels. Die Energiebereitstellungsform(en)
sind hierbei entscheidend. Die Grundlagenausdauer, welche bei jedem zu einem bestimmten Grad ausgebildet sein sollte, wird bei einer deutlich geringeren Belastungsintensität als diese letztlich im
Wettkampf abgerufen wird, erarbeitet (GA 1 und GA 2).
Zur Verbesserung des anaeroben Stoffwechsels, der bei zunehmender Belastungsintensität mit einem Anstieg der Laktatkonzentration einhergeht, werden Belastungen im deutlich intensiveren Bereich absolviert (SA und WA). Ein systematischer Trainingsaufbau sollte alle Wechselwirkungen der einzelnen Bereiche über eine längere Zeitspanne beinhalten.Kompensationsbereich (REKOM)Für die aktive Regeneration ist dieser Bereich sehr wichtig. Die Belastungsintensität (= Leistung in km/h) liegt bei Ihnen bei bis zu 9,8 km/h und somit unter dem Grundlagenausdauerbereich (GA 1).
Sie sollten diese Einheiten mit einer Herzfrequenz unter 119 S/min absolvieren. Die 1000m-Zeit liegt bei etwa 6:08 Minuten.Grundlagenausdauerbereich (GA 1 und GA 2)Der Grundlagenausdauerbereich stellt generell im Trainingsalltag den zentralen Belastungsbereich dar und bildet demnach das Fundament für alle Leistungen. Im Vordergrund steht die Ökonomisierung
des Stoffwechsels in Verbindung mit einer verbesserten Nutzung körpereigener Fette zur Energiegewinnung.
Zur besseren Abstufung wird der Grundlagenausdauerbereich in zwei Abschnitte unterteilt.
Die Intensität für den GA 1-Ausdauerbereich sollte extensiv sein, d.h. bei einer Laufgeschwindigkeit zwischen 10,5 und 11,2 km/h bzw. bei einer Herzfrequenz zwischen 125 und 131 S/min liegen. Eine
Trainingseinheit sollte hierbei mindestens 75 und bis zu 180 Minuten dauern. Ein Training mit Überdistanz (50-60 km) sollte dementsprechend wesentlich langsamer absolviert werden.
Zur Verbesserung des GA 2-Ausdauerbereiches sollte mit einer Laufgeschwindigkeit von 11,2 bis 13,1 km/h trainiert werden. Die Herzfrequenzspanne zur Belastungssteuerung liegt bei einer Dauer
von 60 bis 120 Minuten zwischen 132 und 152 S/min.Schnelligkeitsausdauer (SA)Dieser Trainingsbereich beinhaltet kurze Strecken (Belastungsspitzen) im deutlich intensiven Bereich,
die im Rahmen der Wiederholungsmethode (Intervalle) trainiert wird. Je nach Leistungsstand sollte die Länge der Streckenabschnitte 10 bis 20 Minuten betragen.
Die Intensitätsvorgaben befinden sich in einer Belastungszone bis zu 14,2 km/h bzw. in einem Herzfrequenzbereich
bis zu 168 S/min. Die Intervalle könnten wie folgt strukturiert sein: 6-8 Mal 1000m (4:31 bis 4:14 Minuten) danach ca. drei Minuten aktive Pause (langsames Lauftempo).Wettkampfspezifische Ausdauer (WA)In diesem Intensitätsbereich stellt die Intervallmethode ebenfalls die erste Wahl dar.
Die Dauer der wesentlich kürzeren Streckenabschnitte mit einer Laufgeschwindigkeit von 13,3 bis 14,0 km/h liegt bei 5 bis 8 Minuten. Die Einheit sollte bei einer Herzfrequenz zwischen 154 und 164
S/min durchgeführt werden.

In Anlehnung an die physiologischen Prozesse aus der leistungsdiagnostischen Untersuchung werden im Laufsport verschiedene Intensitätsbereiche definiert. Die Ableitung der entsprechenden Herzfrequenzbereiche erfolgt anhand des Laktatverlaufes.

REKOM Kompensationsbereich - Ziel: regeneratives Training, aktive Regeneration

GA1 Grundlagenausdauerbereich 1 - Ziel: aerobes Grundlagentraining, Verbesserung des Fettstofwechsels

GA2 Grundlagenausdauerbereich 2 - Ziel: aerobes Training unter voller Ausschöpfung des Fettstoffwechsels, Schulung der Laktatmetabolisierung

SA Entwicklungsbereich - Ziel: Training im aerob-anaeroben Übergangsbereich, Schulung von Laktatmetabolisierung und Pufferkapazität

WA Spitzenbereich - Ziel: Training an der Ausbelastungsgrenze. Schulung der anaeroben Energiebereitstellung und Laktattoleranz

Ich erkläre mich hiermit Ausdrücklich mit den Bereitstellen meiner Persönlichen Daten einverstanden. Diese sollten nur ein kleines Beispiel zum Thema Leistungsdiagnostik wiedergegeben. Martin Quitschorek